Überblick

Ohne passende Bilder keine vernünftige Website! So einfach und eindeutig kann man die Frage nach gutem Bildmaterial beantworten. Doch beim Thema „Bilder für Websites“ gibt es viele Wege die zum Erfolg führen können. Dieser Artikel soll Ihnen einen ersten Überblick verschaffen, um schnell Erfolge zu verbuchen und möglichen Fallen aus dem Weg zu gehen.

Bildrechte und StockAgenturen

Onlineshop: Produktbilder selbst ertsellen

Wer physische Produkte über das Internet verkaufen will, sollte unbedingt die Option der eigenen Kamera in Betracht ziehen. Produktbilder lassen sich heute mit relativ wenig technischem und finanziellen Aufwand selbst produzieren. Der große Vorteil dabei: benutzen Sie beim Shooting eine Fotobox und verwenden dabei immer die gleichen Einstellungen, wirken alle Bilder wie aus einem Guss! Der Außendarstellung Ihres Shops wird dies natürlich nur zugute kommen. Außerdem: ist das Material mit korrekt angelegten Metadaten versehen, werden Ihnen die eigens erstellten Bilder auch beim Google-Ranking zugute kommen.

Bildrechte und StockAgenturen

Eine Frage der Qualität

Doch wie sieht es generell mit selbst produzierten Bildern aus? Um Gebäude, Räume oder gar Personen zu fotografieren, bedarf es nicht nur einer guten Ausrüstung. Viel wichtiger ist die Erfahrung beim Fotografieren. Das bedeutet: wer sich nicht schon längere Zeit mit der Fotografie auseinander gesetzt hat, wird kaum in der Lage sein, Bildmaterial mit ausreichender Qualität für eine Website zu erstellen.

Soll ein Profi engagiert werden?

Diese Frage würde ich fast immer mit „Ja“ beantworten. Durch meine Webprojekte weiß ich welchen Boost professionelle Bilder einer Website geben können. Wobei es darauf zu achten gilt, dass der beauftragte Profi dann auch wirklich ein gelernter Fotograf ist. Gute Landschaftsbilder zu schießen bedeutet nämlich nicht auch ein guter Portrait-Fotograf zu sein. Soll heißen: greift man zu einem Autodidaken, sollte man sich seine Referenzen sehr genau ansehen. Ein weiterer Vorteil: Profi-Fotografen sind bestens über alle Fragen der Bildrechte informiert.

Bildbearbeitung

An dieser Stelle sei auf die Nachbearbeitung des Bildmaterials hingeweisen. Achten Sie darauf das ihr Fotograf bzw. die Agentur, diese ebenso gewissenhaft durchführt wie das Shooting selbst.

Bilder abgleichen

Wichtig dabei: Bilder für Websites müssen aufeinander abgeglichen werden. Fatal wäre es, wenn Ihr Ensemble einen „zusammengesuchten“ Eindruck erweckt.

Vorsicht bei den Urheberrechten

Gerade bei selbst gemachten Bildern wird die Frage der Urheberrechte leicht unterschätzt. Nur um zu verdeutlichen welche Gefahren hier lauern: Ein Webdesigner aus Deutschland fertigte eine Homepage an und stellte dem Auftraggeber einige selbst gemachte Bilder zur Verfügung. Auf einem dieser Bilder war im Hintergrund das Schloss Neuschwanstein zu sehen. Nach einiger Zeit erfolgt die Abmahnung von der Bayerischen Schlösserverwaltung. Der Websiste-Betreiber wurde zu einem Bußgeld verdonnert, der Webdesigner kam ebenso zum Handkuss und durfte sich an den Kosten beteiligen.

Neben geschützen Produkten gilt es ganz besonders bei Personen aufzupassen. Hier greift der im Urheberrecht enthaltene Bildnisschutz. Wer etwa Bilder von einem Firmenevent auf seinen Blog stellen möchte, sollte dies nur mit ausdrücklicher Zustimmung der abgebildeten Personen tun. Mehr zu diesen Thema gibt es auf der Website der Wirtschaftskammer nachzulesen.

Bilder für Websites: Einfach mit einer Stockagentur

Bei der Stockfotografie handelt es sich um ein Teilgebiet der Fotografie. Hier werden Fotografien nicht im Auftrag eines Kunden – sondern auf Vorrat – produziert. Auf der Onlineplattform einer solchen Agentur, besteht nun die Möglichkeit, sich Bildmaterial für wenig Geld herunterzuladen. Der Clou bei der Sache: Für den üblichen Gebrauch auf Blogs, Shops oder einfachen Business-Websites, sollten die hier angebotenen Bilder völlig ausreichen.

Doch Vorsicht ist auch hier geboten. Denn wer jetzt glaubt, man könne mit den von Stockagenturen erworbenen Bildern verfahren wie man will, der irrt. Eine Nachweispflicht auf den Urheber besteht nämlich auch bei diesen Fotos.

Um so weit wie möglich abgesichert zu sein, empfehle ich daher die AGB der jeweiligen Agentur genau durchzulesen. Wer eine Plattform wie DEPOSITPHOTOS nutzt, kann sich auch über einen eigenen Live-Chat informieren. Hier bekommt man meistens schnelle Auskunft über die Art und Weise, wie man welches Bild mit welcher Lizenz verweden darf. Von Problemen mit Fotos von Stock-Agenturen hört man eher selten. Ein umsichtiger Umgang mit dem erstandenen Matrial ist dennoch geboten.

DEPOSITPHOTOS: Preiswerte Bilder und Top-Service

Das Bildmaterial für meine Seiten beziehe ich häufig über depositphotos. Je nach Paket kann man Bilder hier schon für weniger als einen Euro pro Stück herunterladen. Besonders zu empfehlen ist der LiveChat, bei dem Fragen schnell und kompetent beantwortet werden. Gerade wenn es um die Fragen der Bildrechte und Lizenzen geht, ist dieser Service sehr hilfreich.

Gibt es auch kostenlose und lizenzfreie Bilder für Websites?

In der Tat, die gibt es! Wer kostenlose Bilder für Websites sucht wird auf den Plattformen Unsplash und Pixaby fündig. Dabei weist Pixaby in seinen Geschäftsbedingungen darauf hin, dass alle Inhalte unter der Pixabay-Lizenz veröffentlicht werden und dadurch, auch zur kommerziellen Verwendung, frei zur Verfügung stehen. Die genauen Bestimmungen für Pixabay sind hier einzusehen, jene für Unsplash finden Sie hier.

Unsplash

Pixabay

Unsplash und Pixabay sind Bildplattformen die kostenloses Bildmaterial zur Verfügung stellen. Trotzdem ist auch hier Vorsicht mit den Bildrechten geboten. So kann es sein das der Fotograf zwar keine Urheberrechte erhebt, die Motive (etwa ein Gebäude) aber nicht frei sind.

Sie haben noch Fragen zu Bildern für Websites oder ähnlichen Themen? Kontaktieren Sie uns einfach, wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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