Die SEO Bausteine

Sämtliche Einflussfaktoren auf das Suchmaschinen-Ranking lassen sich im Wesentlichen drei grundsätzlichen Bausteinen zuordnen: Technik, Content und externe Signale. Als Fortsetzung zur SEO-Einführung für Unternehmer, soll es in diesem Beitrag zuerst um Technik und Content gehen.

 

Quelle zu diesem Beitrag: Online-Marketing in Österreich | IAB Austria

SEO Technik:

Bei den technischen Aspekten einer Websitegeht es vor allem um:

Site-Architektur: logischer Aufbau, einfache und schnelle Durchsuchbarkeit durch Webcrawler

Programmierung: z.B. fehlerfreier, sauberer HTML-Codes 

Geschwindigkeit: sitespeed oder page load time

Damit überhaupt Ergebnisse einer Website in den SERPs landen, müssen einzelne Pages erst in den Index einer Suchmaschine aufgenommen werden. Diese Aufgabe übernimmt ein eben genannter Webcrawler (auch: Spider), der das Web durchsucht und Pages analysiert. Bei Google wird der Webcrawler Googlebot genannt.

 

Pagespeed

Eine technisch einwandfrei funktionierende und möglichst schnell ladende Website ist essentiell für die User-Experience und damit Grundvoraussetzung für eine gute Platzierung in den SERPs (bzw. Grundvoraussetzung, um überhaupt im Google-Index aufgenommen zu werden). Wenn Sie als Website-Betreiber hier nicht Ihre Hausaufgaben gemacht haben (und das beginnt schon in   der Konzeptionsphase, lange bevor die Site online geht) und nicht laufend optimieren, werden auch sämtliche anderen SEO-Maßnahmen nicht den erwünschten Erfolg zeigen.

 

Begriffe:

Webcrawler: Programm das automatisch das WWW durchsucht und Webseiten analysiert
SERPs: Search Engine Result Pages
CMS: Content-Management-System, z.B. WordPress
Plugin: erweitert das CMS um verschiedene Funktionen
Yoast: ein SEO-Plugin zur Erstellung von optimiertem Content

CMS und Plugins

Der technische SEO-Aspekt ist ein Aufgabengebiet für Spezialistinnen und Spezialisten, die sowohl über das technische Know-how als auch über Erfahrung insbesondere im Bereich Performance-Optimierung verfügen. Ihre IT-Abteilung, Webdesign-Agentur oder Ihr Webmaster werden dies in den seltensten Fällen mitbringen. Großes Augenmerk ist hierbei auch auf das
zum Einsatz kommende Content-Management-System (CMS) zu legen, mit dem Sie Ihre Inhalte auf die Website stellen. Mit einem etablierten und weit verbreiteten CMS wie etwa WordPress (mit entsprechendem SEO-Plugin wie yoast) decken Sie übrigens viele SEO-relevante Aspekte bereits von vorne herein ab. Das gilt insbesondere für kleinere und mittlere Website-Projekte. Bei größeren und komplexeren Anforderungen werden Sie allerdings um eine individuelle Lösung und CMS-Anpassungen nicht herumkommen.

SEO Content:

Der Content-Baustein ist jener Bereich, in dem es um die tatsächlichen Inhalte Ihrer Website geht, also Ihre Texte, Bilder, Fotos, Videos etc. zu allen verschiedensten Themen, mit denen Sie potentielle Userinnen und User ansprechen und für die Sie bei Google auch gefunden werden wollen. Dieser Bereich soll und wird auch der hauptsächliche Ansatzpunkt für Ihre SEO-Maßnahmen sein. 

 

Die besten WordPress SEO Plugins 2018

Neben Yoast gibt es noch eine Vielzahl von weiteren nützlichen Plugins auf WordPress-Basis. einen aktuellen Überblick verschafft uns Rafael Luge von Kopf und Stift.

Beim Content steht die Nachhaltigkeit an erster Stelle

Am Anfang einer Content-Optimierung muss immer die Überlegung stehen, für wen genau Sie Inhalte veröffentlichen (welche User möchten Sie ansprechen?) und welchen Nutzen Ihre Inhalte für die angestrebte Zielgruppe haben (welche Fragen werden beantwortet?). Dabei sollte es ein logisches Naheverhältnis zwischen Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten oder Dienstleistungen und den angebotenen Informationen auf Ihrer Website geben. Das klingt eigentlich selbstverständlich, allerdings versuchen viele Website-Betreiber oftmals durch die Veröffentlichung von möglichst viel Content zu vermeintlich häufig gesuchten Themen so viele Besucherinnen und Besucher wie möglich auf die eigenen Seiten zu bekommen. Dieser Ansatz ist allerdings der falsche Weg, wird auf längere Frist nicht zum gewünschten Erfolg führen und hat mit nachhaltigem SEO nichts zu tun.

Die Firmenwebsite als Autorität beim jeweiligen Themengebiet

Das Ziel muss es also sein, für ein bestimmtes, klar abgegrenztes Themengebiet und den damit usammenhängenden Suchanfragen der Userinnen und User ein möglichst relevantes und umfassendes Informationsangebot bereit zu stellen. Ihre Website muss für den User bzw. die Userin (und damit auch für Google) zu einer Autorität für dieses Themengebiet werden. Wie im richtigen Leben ist man auch im Internet dann eine Autorität wenn man a) möglichst viel zu einem Thema weiß, b) diese Informationen schnell und verständlich vermitteln kann, c) vertrauenswürdig ist und d) von anderen weiterempfohlen und als Experte bzw. Expertin genannt wird. Um es Google möglichst einfach zu machen, den Inhalt ihrer Websites bzw. Ihre Pages einzuordnen und zu bewerten, um dann bei den „richtigen“ Suchanfragen gefunden zu werden, gibt es eine Vielzahl von Punkten, die es zu beachten gilt.

Die wichtigsten der nächsten wesentlichen Punkte folgen in einem neuen Beitrag: