Damit wir im OnlineMarketing die gleiche Sprache sprechen

Beim OnlineMarketing, bzw.allgemein im Bereich der digitale Werbung, werden viele englische Begriffe und Abkürzungen verwendet. Häufig verfügen Marktteilnehmer aber nur über ein brauchbares Halbwissen was die  Abkürzungen betrifft. Wer sich mit den verschiedenen Ausdrücken vertraut machen möchte, findet in diesem Beitrag einen soliden Überblick. Der Vollständigkeit halber, gehen wir im unteren Teil des Beitrags auch auf die wichtigsten Begriffe aus der Online-Werbung ein.

Begriffe aus dem Onlinemarketing

Performance-Marketing

 Hierbei handelt es sich um einen Dachbegriff. Bezeichnet werden damit leistungsbezogene Vergütungen von Marketing-Leistungen.  Keyword-Advertising und Affiliate-Marketing sind dem Performance-Marketing eindeutig zuzuordnen.  

Vermittlung…LeistungVergütungsform
…eines BesuchersKlickPay-per-Click
…eines KundenLeadPay-per-Lead
…eines UmsatzesSalePay-per-Sale

 

Influencer-Marketing oder Social-Influencer-Marketing

Dabei geht es dritte Personen mit vertrauenswürdigem Image und gutem Auftreten zu beauftragen, positiv über die Marke bzw. di Produkte des Auftraggebers zu berichten. Als Kanäle zur Verbreitung werden meist die sozialen Netzwerke genutzt. Idealerweise sollten die Marke bzw. das Produkt auch wirklich zum jeweiligen Influencer passen. Nur so kann dem Aspekt der Glaubwürdigkeit authentisch Genüge getan werden.

Influencer-marketing hat sich schon seit einigen Jahren etabliert. Trotz kontroverser Diskussion ist die Entwicklung als dynamisch zu betrachten. Wer einen Influencer sucht sollte sich hier umsehen: diego5 und influence vision

SEM – SuchmaschinenMarketing

SEM glieder sich in die Bereiche Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) und Keyword-Advertising. Für Keyword-Advertising werden im OnlineMarketing auch die Begriffe Paid Listing oder Search Engine Advertising (SEA) benutzt.

SEA – Search Engine Advertising

Beschreibt die Schaltung von Werbeanzeigen auf Basis zuvor recherchierter Schlüsselwörter. Führender Anbieter in diesem Bereich ist Google mit dem Programm Google-Ads (ehemals Google AdWords).

SEO – Search Engine Optimization

Umfasst alle technischen, strukturellen und inhaltlichen Maßnahmen auf einer Website, die der besseren Positionierung in den Suchergebnissen (meist Google) dienen. Unterschieden wird dabei zwischen Onpage– und Offpage-Optimierung (Backlinks).

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SERP & Universal Search

Unter SERP verstehen wir die Suchergebnisseite. SERP steht für Search Engine Result Page. Die allgemeinen Einblendungen der Suchergebnisse auf der SERP werden Universal Search genannt. Konkret sind das die gesammelten Ergebnisse etwa aus Google-Pictures, Google-News, Google-Shopping, Google-Maps etc.

Video Marketing

ViedoMarketing ist eine Sparte im OnlineMarketing, bei der mittels Bewegtbild Kommunikations- und Werbeziele erreicht werden sollen. Als Plattform können sowohl eingene als auch fremde Internetseiten verwendet werden. Eine der wichtigsten Plattformen ist YouTube.

SMM – SocialMedia Marketing

Unter SSM werden alle Marketing-Maßnahmen verstanden, die unter Einsatz der sogenannten SocialMedias durchgeführt werden. Diese ermöglichen es Ihren Nutzern (Unternehmen, NGOs, Parteien, Journalisten etc.) , mithilfe von Software (Facebook, Instagram etc.) sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen. Erstellt und geteilt werden dabei vor allem mediale Inhalte.

Abgrenzung: Die Begriffe SocialNetwork Marketing und SocialMedia-Marketing werden oft synonym benutzt. Die inhaltliche Abgrenzung besteht darin, dass SMM sich neben den sozialen Netzwerken auch mit Bilder- und Videoplattformen (Youtube, flickr) beschäftigt, während der Fokus beim SNM einzig auf die sozialen Netzwerke gelegt wird.

Mobile Marketing

Beschreibt alle Marketing-Maßnahmen unter Verwendung mobiler Endgeräte, vor allem dem Smartphone.

Content Marketing

Eine eindeutige Definition des Begriffs ist schwierig. In machen Abhandlungen wird etwa der Begriff Inbound-Marketing mit dem Content Marketing gleichgesetzt. Im SocialMedia wird der Bereich oft mit einem Seeding (Viralmarketing) gleichgesetzt. Für einen SEO-Agentur hingegen, handelt es sich beim CM um ein Mittel der Suchmaschinenoptimierung.

Grundsätzliche Zielsetzung des CM ist es, ein eindeutig definiertes Publikum über einen entsprechenden Content zu erreichen. Dabei müssen Interessen, fragen und Bedürfnisse dieses Publikums berücksichtigt werden. Ist dies gelungen, kann der Urheber des Contents als Partner der erreichten Personen wahrgenommen werden und somit Einfluss auf Entscheidungen und Gewohnheiten nehmen. Aus dieser starken Position heraus, können dann dem anvisierten Publikum eigene Produkte angeboten werden.

Beim Content Marketing handelt es sich eindeutig um einen strategischen Marketing-Ansatz!

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KPI

Steht für Key Performance Indicator. Damit sind Kennzahlen gemeint, mit deren Hilfe die Leistungen von Online Marketing-Maßnahmen beurteilt und verglichen werden können. Je nach Zielsetzung werden unterschiedliche KPIs zur Analyse herangezogen.

Begriffe aus der Online-Werbung

Unter Online-Werbung wird das Schalten von Werbeabzeigen verstanden. Dies geschieht meistens auf den Websites von klassischen Zeitungen oder Fernsehsendern (orf.at). Neben den klassischen Bannern, finden hier mittlerweile verschiedene und recht aufwendige Werbebittel Verwendung, etwa Videos.

Kontaktarten in digitalen Medien: 

PAGE IMPRESSIONS (PIs)

Gibt die Anzahl der Aufrufe einer Seite bekannt. Dies entspricht der Bruttoreichweite eines Werbeträgers.

1. User besucht die presse.com und landet auf der Startseite.
2. Der User öffnet dann einen Channel.
3. Anschließend öffnet der User noch einen Artikel.

In Summe wurden drei Page Impressions generiert!

AD IMPRESSION (AIs)

Ist die Anzahl an Werbemittelauslieferungen (Werbemittelsichtkontakten). Entspricht den Bruttokontakten mit einem Werbemittel (Mehrfachkontakte)

Beispiel:
Für jedes Werbemittel auf der Seite wird eine AdImpression gezählt – egal ob im sichtbaren Bereich oder nicht.

VISIT

Bezeichnet eine zusammenhängende Besuchssession eines Users (oder Endgerät) auf einer Seite.
Der Timeout beim Visit beträgt 30 Minuten, danach zählt einer neuer Visit.

1. User besucht DiePresse.com und landet auf der Startseite.
2. Der User öffnet dann einen Channel.
3. Anschließend öffnet der User noch einen Artikel.

In Summe wurden 3 Page Impressions aber nur 1 Visit generiert!

UNIQUE CLIENT (UC)

Maßzahl, wie viele Endgeräte verwendet werden – aber nicht welche. Auch Browser zählen als Unique Clients.

UNIQUE USER (UU)

Anzahl unterschiedlicher Besucher einer Website innerhalb einer bestimmten Periode.
Mehrere Besuche desselben Nutzers werden dabei nur einmalig berücksichtigt.

Abkürzungen für Verrechnungsmodelle: 

 

CPA = Cost per Action

Kosten pro bestimmte Aktion des Users,
z.B.: Eintrag in Newsletter, Infoanforderung,etc.

CPO = Cost per order

Kosten, pro erfolgter Bestellung

CPL = Cost per lead

Kosten, pro gewonnener Kontaktadresse

CPX = Kosten für eine selbst definierte Variable

Leistungswerte der Mediaplanung:

 

Budget-Angaben:

 

 

Brutto

ist der Basis-Preis, daher der unrabattierte Mediawert.

Netto (net)

ist der Brutto-Wert abzüglich Rabatte (Cashrabatte, Jahreskonditionen etc.). Hat ein Kunde keine Agentur (Direktkunden), handelt es sich beim Netto um den Endpreis vor Steuer. Direktkunden geben ihr Kampagnenbudget auf Basis des Nettos an.

Netto/Netto (net/net)

ist das Netto abzüglich 15% Agenturprovision. Es muss dafür nachweislich eine Agentur vorhanden sein. Dann handelt es sich beim netto/netto um den Endpreis vor Steuer. Agenturen geben ihr Kampagnenbudget auf Basis des net/nets an.

TKP

Der TKP (Tausend-Kontakt-Preis) ist ein Modell, mit dem der Preis für Werbemittel errechnet werden kann.
Bei dem Modell wird ein Preis festgelegt, der für 1.000 Ausspielungen eines Werbemittels bezahlt werden muss.

eTKP

Die Abkürzung eTKP steht für effektiver Tausender-Kontakt-Preis. Der eTKP ermöglicht es, unterschiedlichen Verrechnungsmodelle miteinander vergleichen zu können.

Die Deckelung der Kontakte:

 

 

FREQUENCY CAPPING (FC)

Das FC bezeichnet die Deckelung der Bruttokontakte. FC 1 bedeutet, dass einem User ein Werbemittel nur einmal gezeigt wird. Üblich FC 1/3/5 pro Tag/Woche/Laufzeit.

CLICK CAPPING (CC)

Click Capping bedeutet, dass einem User, der einmal auf ein Werbemittel geklickt hat, das Werbemittel nicht mehr gezeigt wird.

Reichweiten:

 

 

BRUTTO-REICHWEITE (BRW)

Anteil der Personen einer Zielgruppe, die potentiell mit Werbung erreicht werden können. (Angabe in Prozent)
Dabei werden auch die Mehrfachkontakte mitgezählt. Hat eine Person ein Werbemittel 5 Mal gesehen, entfallen daher auf diese Person 5 Kontakte.

NETTO-REICHWEITE (NRW)

Anzahl an Personen aus der Zielgruppe, die mit einem bestimmten Medium mindestens einmal erreicht werden können.

Im Gegensatz zur Bruttoreichweite werden Mehrfachkontakte jedoch nicht mitgezählt. Hat eine Person ein Werbemittel 5 Mal gesehen, entfällt auf diese Person 1 Kontakt. Es wird also nur die Person an sich gezählt. Die Nettoreichweite ist dem Unique User daher gleichzusetzen.

„Sie wollen Ihren Auftritt im Internet optimieren, wissen aber nicht wie Sie das Thema anpacken sollen? Dann rufen Sie mich einfach an oder schreiben mir eine Email. Ich freue mich ehrlich Ihnen behilflich sein zu können und berate Sie gerne!“

Oliver Carl Drewo
Inhaber | W11media

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