Selber machen oder kaufen?

Hat man gerade begonnen einen Blog, eine Website oder einen Online-Shop zu betreiben, stellt sich sehr bald die Frage nach dem richtigen Bildmaterial. Sicher und unkompliziert ist natürlich der Einsatz einer eigenen Kamera. Besteht also die Möglichkeit, Texte ausschließlich mit selbst produzierten Bildmaterial zu ergänzen, sollte man diese Variante unbedingt nutzen. Denn, eigens photographierte Bilder sind nicht nur kostenlos – man umgeht so vor allem die lästige Frage der Bildrechte. Doch was wenn das passenden Material nicht selbst herzustellen ist?

Unsplash

Pixabay

Unsplash und Pixabay sind Bildplattformen die kostenloses Bildmaterial zur Verfügung stellen. Trotzdem ist auch hier Vorsicht mit den Bildrechten geboten. So kann es sein das der Fotograf zwar keine Urheberrechte erhebt, die Motive (etwa ein Gebäude) aber nicht frei sind.

Einfach mit einer Microstock-Agentur

Wer es einfacher und vor allem erheblich preiswerter haben möchte, der sollte sich schließlich nach einer Microstock-Agentur umsehen. Die Qualität der hier angebotenen Bilder kann vielleicht nicht immer mit jener der Stock-Agenturen mithalten. Für den üblichen Gebrauch auf Blogs, Shops oder Websites, wird es in den meisten Fällen sicher ausreichen. Bilder lassen sich hier, je nach Angebot, für weniger als einen Euro herunterladen. Soll es dann gleich ein Großeinkauf sein, lohnt es sich das Angebot von shutterstock anzusehen. Zur Zeit werden hier 750 Bilder für nur 160 Euro angeboten.

DEPOSITPHOTOS: Preiswerte Bilder und Top-Service

Das Bildmaterial für meine Seiten beziehe ich häufig über depositphotos. Je nach Paket kann man Bilder hier schon für weniger als einen Euro pro Stück herunterladen. Besonders zu empfehlen ist der LiveChat, bei dem Fragen schnell und kompetent beantwortet werden. Gerade wenn es um die Fragen der Bildrechte und Lizenzen geht, ist dieser Service sehr hilfreich.

Die Frage der Bildrechte

Wer jetzt glaubt, man könne mit den von Microstock-Agenturen erworbenen Bildern verfahren wie man will, der irrt leider. Eine Nachweispflicht auf den Urheber besteht nämlich nach wie vor. Es empfiehlt sich also, auf oder unter dem jeweils verwendeten Bild, dass Copyright mit dem Namen der jeweiligen Agentur und des Fotografen einzufügen (siehe Titelbild zu diesem Beitrag unten links).

Will man absolut auf Nummer sicher gehen, ist es am Besten sich bei der jeweiligen Microstock-Agentur zu informieren, welches Bild mit welcher Lizenz wo verwendet werden darf. An dieser Stelle sei noch einmal der der LiveChat von depositphtos erwähnt, den es übrigens auch in deutscher Sprache gibt. Hier erhält man schnell und sicher Auskunft, damit beim Verwenden von Bildern auf der eigenen Website nichts schief geht.